„Unser Spielplatz kann bleiben!“

18. Juli 2017

Die Eltern aus Schwanheim waren schockiert, als die Katholische Kirchengemeinde St. Jakobus den Vertrag mit der Stadt Frankfurt über die Nutzung des Kinderspielplatzes kündigte und ohne Vorwarnung den Spielplatz am 1. Juli mit einem Bauzaun sperrte. Der beliebte Treffpunkt Schwanheimer Familien mit Kleinkindern auf dem Gelände der Kirche war von nun an eingezäunt. Trotz Bemühungen war es scheinbar nicht gelungen einen Konsens zwischen Grünflächenamt und Gemeinde über den Betrieb des Spielplatzes zu finden. „Es geht über die Kompetenz der Kirchengemeinde und eine vertretbare Haftung des Verwaltungsrats (der aus Ehrenamtlichen besteht) hinaus, einen öffentlichen Spielplatz mit allen TÜV-Auflagen und Verpflichtungen in Eigenregie zu führen. Deshalb muss der Spielplatz nun ab dem 1. Juli geschlossen werden“, so Pfarrer Werner Portugall in einer Pressemitteilung der Katholischen Kirchengemeinde St. Jakobus. Die Schwanheimer Ortsbeirätin Ilona Klinroth und der Vorstand der Schwanheim-Goldsteiner CDU machten umgehend  klar, dass unabhängig von der Eröffnung eines neuen Spielplatzes an der Deidesheimer Straße der Erhalt des Kleinkinderspielplatzes wichtig für die Schwanheimer Eltern sei. Deshalb freut sich der Vorsitzende der Schwanheim-Goldsteiner CDU, Frank Nagel, dass dank des Engagement der Stadträtin und Dezernentin für Umwelt und Frauen, Rosemarie Heilig, ein vernünftiger Konsens zwischen der Stadt und der Gemeinde zugunsten der Kinder und deren Familien erzielt wurde. Die Gemeinde verpachtet in Zukunft das Grundstück und somit stehen Stunden voller Spiel und Spaß nichts mehr im Wege.