Fahrgastinformation bei Ersatzverkehr verbessern

15. September 2019

Im letzten Jahr und dieses Jahr gab es mehrere Streckensperrungen auf dem
Linienweg der Linie 12. Damit war immer ein Schienenersatzverkehr verbunden.
Im Gegensatz zu früher werden nun bei einer Sperrung des westlichen
Abschnitts nach Schwanheim zwei Linien für den Schienenersatzverkehr (SEV)
eingerichtet. Diese Maßnahme hat sich aus Sicht der Schwanheimer
CDU-Ortsbeirätin, Ilona Klimroth und des Vorsitzenden der CDU
Schwanheim/Goldstein, Frank Nagel, größtenteils bewährt. Die nächste
Baumaßnahme steht voraussichtlich erst am 3. November an.

Klimroth und Nagel haben die Ersatzmaßnahmen kritisch begleitet und hätten
sich gegebenenfalls für eine Nachbesserung eingesetzt, doch sie stellen
fest: „Der umfangreiche Schienenersatzverkehr wurde im Vorfeld gut
kommuniziert.“ Leider hat aber der Umstieg zwischen den SEV-Bussen und den
Straßenbahnzügen nicht immer problemlos funktioniert. „Insbesondere die
Ortskenntnis des Fahrpersonals und die Sprachkenntnisse waren nicht optimal.
Bei einem komplexen Schienenersatzverkehr mit zwei Linien braucht es eine
bessere Schulung und Einweisung der Busfahrer, um den Fahrgästen einen guten
Service zu bieten.“

Sehr viele Fahrgäste aus Schwanheim haben für eine umsteigefreie
Direktverbindungen zwischen der Triftstraße in Niederrad und Schwanheim die
Buslinien 51 und 78 genutzt, was aber bei wenigen Fahrten zu Schulbeginn zu
Überfüllungen geführt hat. Hier muss in Zukunft nachgebessert werden.
Klimroth und Nagel weisen deswegen auch darauf hin, dass das
RMV-Servicetelefon unter der Nummer 069 / 24 24 80 24 rund um die Uhr
erreichbar ist.