Ein besseres Betreuungsangebot für Schwanheim

8. Juni 2017

Aufgrund der schwierigen Betreuungssituation im Stadtteil protestieren die Schwanheimer Eltern: über 1000 Unterschriften wurden der Bildungsdezernentin Sylvia Weber während der 11. Sitzung des Ausschusses für Integration und Bildung im Rahmen der Bürgerinnen- und Bürgerrunde übergeben.

Webers Reaktion: „Ich nehme die schwierige Betreuungssituation im Stadtteil sehr ernst und begrüße die damit verbundene Gründung der ‚Initiativgruppe Betreuungsnot in Schwanheim‘. Wir arbeiten mit Hochdruck an Lösungsmöglichkeiten und prüfen jede in Frage kommende Option, um Betreuungsmöglichkeiten am Nachmittag zu bieten, die sowohl den Eltern, als auch den Kindern zugutekommen, in Schwanheim und in ganz Frankfurt.“

Im Koalitionsvertrag ist festgeschrieben, dass bis 2021 jedes Grundschulkind, das einen Betreuungsplatz bis 17 Uhr benötigt, diesen auch haben soll. In Zukunft soll es nun also mehr Betreuungsangebote zum Beispiel an der August-Gräser- oder Minna-Specht-Schule geben. Weiterhin sei auch ein Ausbau der Hortplätze in Schwanheim auf ihrer Agenda. Dringend sind vor allem die baulichen Voraussetzungen zeitnah zu schaffen.

Der Vorsitzende des CDU-Stadtbezirksverbands Schwanheim/Goldstein, Frank Nagel, ist davon überzeugt, dass das ein notwendiger Schritt in der Familienpolitik für Schwanheim ist.