CDU kümmert sich um die Sorgen über die Zukunft des Schwesternhauses

1. Dezember 2020

Das alte Schwanheimer Schwesternhaus am Abtshof wird auf dem Immobilienmarkt angeboten. Das über 330 Jahre alte sogenannte Schwestern- oder auch St.-Josefshaus ist als Schwanheimer Gemeindekirche errichtet worden. Ihr typisch katholischer Barockbaustiel ist in Frankfurt selten vertreten. Weithin bekannt ist der Altar als Kern des als Kapelle genutzten ehemaligen Chorraums Außerdem werden immer noch wöchentlich Gottesdienste in der kürzlich renovierten Kapelle abgehalten. Neben dem Chorraum und Wohnungen ist auch der Kindergarten untergebracht.

Die Verkaufsabsichten des Bistum Limburg haben zu Unruhe bei den Schwanheimern geführt. In der letzten Ortsbeiratssitzung wurde die Politik um Unterstützung gebeten. Die Schwanheimer CDU-Ortsbeirätin Ilona Klimroth hat sich der Sache angenommen und für die kommende Sitzung einen Antrag eingebracht. Ilona Klimroth: „Die Gemeindemitglieder befürchten, dass das Gebäude durch die private Nutzung für die Schwanheimer Bevölkerung verloren geht“. Klimroth weiter: „Die Stadt soll sich für die Nutzung als Begegnungsstätte einsetzen und gegebenenfalls das Haus erwerben.“

Der Vorsitzende der CDU Schwanheim/Goldstein ergänzt: „Wir brauchen hier in Schwanheim einen Begegnungsort für Senioren und die Jugend. Das nächste Jugendhaus in der Straßburger Straße ist doch weit entfernt.“ Klimroth und Nagel befürchten, dass bei einem Verkauf die Kindergartengruppen in einem Container an der St.-Mauritius-Kirche untergebracht wird, bis irgendwann auf dem Pfarrgelände ein Neubau für den Kindergarten erstellt wird. Die Schwanheimer CDU hat sich auch an Kirchendezernent Uwe Becker gewandt, der zugesagt hat sich beim Bistum Limburg über die Schwanheimer Situation zu informieren.